Globale Allianz im Kampf gegen Covid-19

Startschuss für WHO-Initiative

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gemeinsam mit anderen globalen Gesundheitsakteuren eine historische Initiative zum Kampf gegen das Coronavirus gestartet. Am 4. Mai soll eine Geberkonferenz stattfinden, um finanzielle Mittel zu mobilisieren. Kanzlerin Merkel kündigte einen "substantiellen Beitrag" Deutschlands an.

Die Covid-19-Pandemie sei "die größte Herausforderung seit Jahrzehnten", betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nur gemeinsam könne sie bewältigt werden: "Wir werden dieses Virus nur dann besiegen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und eine schlagkräftige Allianz bilden." 

Impfstoff für die ganze Welt

Ziel der von UN, EU und der Melinda und Bill Gates Stiftung ins Leben gerufenen Initiative ist es, die Entwicklung, Produktion und gleichberechtigte Verteilung von Impfstoffen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Covid-19 zu beschleunigen. 

Es handele sich um ein globales öffentliches Gut, diesen Impfstoff zu produzieren und ihn dann auch in alle Teile der Welt zu verteilen, so Merkel. Deutschland werde diese Kraftanstrengung unterstützen. So wird Deutschland bei der Geberkonferenz am 4. Mai die Co-Gastgeberschaft übernehmen.

Die Organisation der Geberkonferenz am 4. Mai übernimmt die EU-Kommission. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Finanzielle Lücke schließen

Die Kanzlerin rief alle auf, "egal ob aus der Politik oder aus der privaten Wirtschaft", die finanzielle Lücke in Höhe von acht Milliarden Euro zu schließen. Nur so könne man "sicher auf dem Pfad zu einer Entwicklung sein". Hier könne sich zeigen, "ob wir wirklich miteinander zum Wohle vieler, vieler Millionen Menschen zusammenarbeiten können". Deutschland selbst werde einen "substantiellen Beitrag" leisten.

Die Initiative von WHOEU und der Melinda und Bill Gates Stiftung geht auf den außerordentlichen G20-Gipfel vom 26. März 2020 zurück. Dort hatte sich die G20 dazu verpflichtet, die globalen Anstrengungen zur Bekämpfung der Covid-19-Krise zu intensivieren und dabei das Mandat der WHO zu stärken. 

Freitag, 24. April 2020

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