Edi Rama zu Gast im Kanzleramt

Gemeinsam für Europa eintreten

Die Bundeskanzlerin hat am Freitag den albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama im Bundeskanzleramt empfangen. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs standen die bilateralen Beziehungen, aber auch europapolitische Themen sowie regionale Fragen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel von Edi Rama, Ministerpräsident der Republik Albanien, ein Buch mit dessen künstlerischen Arbeiten.
Der albanische Ministerpräsident ist nicht nur politisch aktiv, sondern arbeitet auch als Künstler. Der Kanzlerin brachte er seine neueste Veröffentlichung mit. Foto: Bundesregierung/Denzel

Der 55-jährige Rama ist seit dem 10. September 2013 Ministerpräsident Albaniens und wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit militärischen Ehren empfangen.

EU-Beitrittsverhandlungen

Ende September entscheidet der Bundestag, ob Bundeskanzlerin Merkel beim EU-Gipfel Mitte Oktober der Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien zustimmen darf.

Demokratie und Rechtsstaat in Albanien stärken

Deutschland unterstützte den Beitritt Albaniens zur Nato im Jahr 2009 und befürwortet die Heranführung des Balkanstaates an die Europäische Union. Während der Westbalkankonferenz in Posen am 5. Juli 2019 würdigte die Bundeskanzlerin, dass es trotz fortbestehender politischer Schwierigkeiten deutliche Fortschritte in der gesamten Region gebe.

Albanien ist seit vielen Jahren Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland hat ein starkes Interesse daran, durch Unterstützung des Transformationsprozesses zu stabilen, demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnissen in Albanien beizutragen.

Zuvor war Rama im April 2018 zu Gast im Bundeskanzleramt, um mit Kanzlerin Merkel unter anderem den Stand der EU-Annäherung Albaniens zu erörtern. Auch während eines Westbalkantreffens im April 2019 im Bundeskanzleramt fand ein bilaterales Gespräch beider Regierungschefs statt.


Freitag, 13. September 2019

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