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Gedenkmünze "Schloss Sanssouci" vorgestellt

Es ist Brandenburgs bekannteste Sehenswürdigkeit: das Mitte des 18. Jahrunderts im Auftrag Friedrichs II. errichtete Schloss Sanssouci. Von nun an ziert das Potsdamer Wahrzeichen auch eine Zwei-Euro-Münze. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke stellten die neue Zwei-Euro-Gedenkmünze am Freitag vor.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Präsentation der 2-Euro-Sondermünze 2020 „Brandenburg“.
Vorstellung in Berlin: Kanzlerin Angela Merkel präsentierte die neue Münze gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke, der Parlamentarischen Staatssekretärin Bettina Hagedorn und dem Grafiker Jordi Truxa (links). Foto: Bundesregierung/Kugler

"Europa gewinnt seine Identität und Stärke vor allem aus der Vielfalt seiner Regionen“, betonte die Kanzlerin am Freitag bei der Vorstellung der neuen 2-Euro-Gedenkmünze für Brandenburg. Mit den Länder-Gedenkmünzen "wollen wir die besondere Bedeutung der Bundesländer für die Bundesrepublik Deutschland und Europa würdigen", so Merkel. 

Auflage von 30 Millionen Stück

Die Serie "Bundesländer" wird seit 2006 jährlich ausgegeben und zeigt jeweils ein bekanntes Bauwerk des Landes. Die Gedenkmünzen erscheinen in einer Auflage von 30 Millionen Stück. Im Jahr 2022 wird die Serie mit Thüringen enden. Die diesjährige Münze stammt aus der brandenburgischen Werkstatt von Grafiker Jordi Truxa.

Ministerpräsident Dietmar Woidke hob Sanssouci als Touristenmagnet hervor, der Gäste aus der ganzen Welt anziehe. Gleichzeitig symbolisiere das Schloss wie kein anderes Bauwerk preußische Traditionen und erinnere damit an das, "was uns als Land stark macht: die Gemeinsamkeit, das Miteinander, das Streben danach, dieses Land für die Menschen, die hier wohnen, voranzubringen", so der Ministerpräsident. Das Treffen im Kanzleramt war zugleich der traditionelle Antrittsbesuch Woidkes als neuer Bundesratspräsident.

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Freitag, 14. Februar 2020

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