Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Sonntag, 22. August 2010

Laufende Nr.:
298
Ausgabejahr:
2010

Großes  Interesse am 12. Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Wieder haben viele Besucherinnen und Besucher den Tag der offenen Tür der Bundesregierung zu einem „Staatsbesuch“ genutzt. Trotz des schwül-heißen Sommerwetters kamen das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt und die 14 Ministerien nach ersten Schätzungen auf rund 130.000 Besucher. Damit gehört diese Veranstaltung der Bundesregierung zu den großen Hauptstadtevents.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Bundesregierung aus erster Hand zu informieren und Gebäude zu besichtigen, die ihnen sonst verschlossen bleiben. Das Finanzministerium, das Bundespresseamt und andere boten Führungen für Architekturinteressierte an. Zahlreiche Minister, darunter Innenminister de Maizière, Verteidigungsminister zu Guttenberg und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, begegneten den Gästen zum Gespräch. Sprecher der Regierung und der Ministerien standen der Öffentlichkeit Rede und Antwort.

Als größter Publikumsmagnet erwies sich wieder das Bundeskanzleramt mit seinen vielfältigen Ausstellungen. Viele Gäste zog es angesichts der hohen Temperaturen auch in den Kanzlerpark, wo sie sich bei einem breiten gastronomischen Angebot und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm entspannen konnten.

Ein besonderer Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher war heute der Rundgang von Bundeskanzlerin Merkel durch das Kanzleramt. In Anspielung auf das Motto „Einladung zum Staatsbesuch“ stellte die Bundeskanzlerin fest: „Sonst ist es leerer, wenn Staatsbesuch ist.“ Angesprochen auf den Prozess der Deutschen Einheit stellte Angela Merkel fest: „Wir können alle dankbar sein, dass das so gut gelungen ist“.

Schwerpunkt „20 Jahre Deutsche Einheit“

Auch andere Häuser nahmen das Jubiläum zum Anlass für besondere Präsentationen: Das Justizministerium gab beispielsweise Einblicke in die Justiz im Staat der SED. Das Bundesfinanzministerium veranstaltete eine Podiumsdiskussion mit Architekten der Einheit wie Wolfgang Schäuble, Hans-Dietrich Genscher, Theo Waigel und Lothar de Maizière. Das Verteidigungsministerium informierte in einer Ausstellung über die „Armee der Einheit“.

Kinder waren VIPs

Erfreulicherweise nutzten viele Familien das letzte Ferienwochenende für einen Ausflug in die Politik. Dabei nahmen die kleinen Gäste das breite Angebot für Kinder, das von Hüpfburgen und Kletterwänden über Programme zum Malen und Basteln bis hin zu Quizfragen reichte, gerne an.

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