Freitag, 14. Februar 2020

Rede von Bundeskanzlerin Merkel zur Übergabe der 2-Euro-Gedenkmünze „Brandenburg“ am 14. Februar 2020 in Berlin

Redner:
Angela Merkel
Gehalten:
14. Februar 2020, Freitag
Ort:
Berlin

Sehr geehrter Herr Bundesratspräsident, lieber Herr Woidke,
sehr geehrte Frau Parlamentarische Staatssekretärin, liebe Frau Hagedorn,
sehr geehrter Herr Truxa,
meine Damen und Herren,

in der zweiten Jahreshälfte wird Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft innehaben. Bei allem, was wir uns dafür vornehmen, wissen wir: Europa gewinnt seine Identität und Stärke vor allem aus der Vielfalt seiner Regionen. Mit den 2-Euro-Gedenkmünzen wollen wir die besondere Bedeutung der Bundesländer für die Bundesrepublik Deutschland und Europa würdigen. Dabei erfolgt die Ausgabe der Münzen seit 2006 in der Reihenfolge der Präsidentschaft im Bundesrat. Deshalb ist in diesem Jahr Brandenburg an der Reihe.

Die Gedenkmünzen zeigen beeindruckende und historisch bedeutsame Bauwerke. Sowohl Herr Woidke als auch ich hätten weitere historisch bedeutsame Bauwerke in Brandenburg gefunden, aber es nimmt nicht wunder, dass die Wahl dann doch auf das Schloss Sanssouci gefallen ist. Das Schloss Sanssouci zählt bereits seit fast 30 Jahren zum UNESCO-Welterbe – also etwa so lange, wie wir die Deutsche Einheit haben. Sanssouci, das heißt übersetzt ja nichts anderes als „ohne Sorge“ – und damit war auch für den Namen des Schlosses gesorgt. Das einzigartige Ensemble aus Prachtbauten und Parkanlage ist sehenswert. Wahrscheinlich war auch jeder von Ihnen hier schon einmal dort. Wenn nicht, dann müssen Sie das unbedingt nachholen. Millionen von Besuchern waren schon dort.

So findet Sanssouci nun auch eine Würdigung mit der neuen Gedenkmünze. Der Entwurf der Bildseite stammt passenderweise aus einer Brandenburger Werkstatt – genauer gesagt: von Herrn Jordi Truxa aus Neuenhagen. Er ist hier kein unbekannter Gast, denn er hat auch die Bildseite der Gedenkmünze Sachsen 2016 mit dem Dresdner Zwinger gestaltet. Herr Truxa, also herzlichen Dank zum zweiten Mal.

Nun möchte ich das Wort an die sehr viel sachkundigere Parlamentarische Staatssekretärin übergeben. Frau Hagedorn, Sie haben das Wort.

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