Entschädigung für G20-Krawall-Opfer

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels hatten Bundeskanzlerin Merkel und Hamburgs Bürgermeister Scholz den geschädigten Bürgern schnelle und unbürokratische Hilfe zugesagt. Der Bund und die Hansestadt Hamburg stellen dafür bis zu 40 Millionen Euro bereit.

Der Bund und die Hansestadt Hamburg stellen in einem Härtefallfonds insgesamt bis zu 40 Millionen Euro bereit, um die betroffenen Bürger zu entschädigen. Die Hilfeleistung wird für Sachschäden gezahlt, die im Zusammenhang mit den Ausschreitungen um den G20-Gipfel im Zeitraum vom 6. bis 9. Juli in Hamburg entstanden sind.

Polizei Hamburg nimmt Anträge entgegen

Unmittelbar nach Abschluss des G20-Gipfels am 8. Juli hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, den Einsatzkräften gedankt. Sie haben auch den Hamburgern ihr Mitgefühl bekundet, die durch die "unvorstellbaren Gewalt" linksextremistischer Randalierer Schäden an ihrem Eigentum erlitten haben. Merkel und Scholz hatten angekündigt, einen Weg zu suchen, dass denjenigen, die Schaden genommen haben, schnell und unbürokratisch geholfen wird.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) verwaltet den Härtefallfonds, um den Opfern der G20-Ausschreitungen in Hamburg kurzfristig und unbürokratisch zu helfen. Anträge können ab sofort bei den zuständigen Polizeidienststellen in Hamburg gestellt werden. Die erforderlichen Antrags-Formulare sind bei der Polizei Hamburg erhältlich und werden auch dort entgegengenommen.

Donnerstag, 20. Juli 2017

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