Angela Merkel

Angela Merkel (seit 2005)

Sanieren, Reformieren, Investieren

Angela Merkel, CDU, ist seit dem 22. November 2005 Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Mit der promovierten Physikerin steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Regierung. Aufgewachsen ist Angela Merkel in der DDR.

Nach der Bundestagswahl 2005 kam zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine Große Koalition aus Union und SPD zustande. Sie stand vor dringenden Aufgaben: Fast fünf Millionen Menschen waren arbeitslos, die Schulden des Staates erschreckend hoch.

Die von Angela Merkel geführte Regierung ging schnell daran, den Staatshaushalt Schritt für Schritt zu sanieren. Gleichzeitig senkte sie die Unternehmenssteuern und ermöglichte es den Unternehmen so, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Bundeskanzlerin Merkel spricht mit Auszubildendem der Afinnerie Bild vergrößern Merkel mit Auszubildenden der Norddeutschen Affinerie AG Foto: Bundesregierung/Widmann

Die Wirtschaft boomte. Deutschland baute seinen Vorsprung als Exportweltmeister weiter aus und verzeichnete die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung.

Gleichzeitig investierte die Regierung der Großen Koalition in langfristig wirkende Projekte: in Forschung, bessere Bildung, das neue Elterngeld und in neue Kindergartenplätze.

Auch beim Schuldenabbau des Staats gelang eine Trendumkehr: Seit der Wiedervereinigung hatte Deutschland nicht mehr so gesunde Staatsfinanzen wie unter der Großen Koalition.

Das Land stabilisieren – und die Weichen für neues Wachstum stellen

Diese positive Entwicklung wurde Ende 2008 jäh gestoppt. In Folge der aus den USA in alle Welt geschwappten Finanzkrise geriet die Wirtschaft im Herbst weltweit in eine dramatische Schieflage.

Bald erreichte die Krise auch die Exportnation Deutschland.

Mit entschlossenem Handeln und zukunftsorientierten Investitionen arbeitete die Regierung von Angela Merkel daran, die Folgen der Krise abzumildern und das Land wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

Deutschland sollte die Krise nicht einfach überstehen, sondern stärker, zukunftsfester aus ihr hervorgehen

Wiederwahl und Euro-Krise

Merkel am Rande eines EU-Gipfels Bild vergrößern Merkel am Rande eines EU-Gipfels Foto: Bundesregierung/Bergmann

Bei der Bundestagswahl im Herbst 2009 sicherten sich CDU/CSU und FDP die Mehrheit. Die Abgeordneten dieser christlich-liberalen Koalition wählten Angela Merkel zum zweiten Mal zur Bundeskanzlerin.

Kurz darauf, ab Ende 2009, erschütterte die europäische Staatsschuldenkrise die globale Wirtschafts- und Finanzwelt. Um diese Krise in den Griff zu bekommen, arbeitete und arbeitet Angela Merkel an einer Vertiefung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

Stabile Haushalte und Anreize für mehr Wachstum sind die Leitlinien für die Euro-Politik der Bundesregierung. Besonders die Eindämmung der Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der EU ist Angela Merkel ein Anliegen.

Der zu Beginn der ersten Legislaturperiode eingeschlagene Konsolidierungskurs hin zu einem Bundeshaushalt ohne neue Schulden gilt weiter. Trotz Euro-Krise verfolgt die Regierung das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts konsequent weiter.

Energiewende

Neben der Staatsschuldenkrise ist die Energiewende die zweite große Herausforderung der christlich-liberalen Koalition.

Nach dem Reaktor-Unglück im japanischen Fukushima im März 2011 entscheidet die Bundesregierung, bis zum Jahr 2022 aus der Kernenergie auszusteigen.

Um die Energiewende voranzutreiben beschließt Merkels Regierung umfassende Gesetzespakete: zur Förderung Erneuerbarer Energien, zum Ausbau des Stromnetzes und zur Verbesserung der Energieeffizienz.

International geht es nur gemeinsam

Präsident Obama lächelt Angela Merkel an. Er fasst ihr auf die Schulter. Bild vergrößern Im Dialog mit internationalen Partnern Foto: Bundesregierung/Kugler

Auf internationaler Bühne drängt Deutschland unter der Regierung von Angela Merkel auf mehr Klimaschutz.

Sowohl in Europa als auch in der Uno tritt die Bundesrepublik dafür ein, die Erderwärmung zu bekämpfen. Denn auch künftige Generationen sollen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

International macht sich die Kanzlerin auch für nachhaltige wirtschaftliche Stabilität stark: So drängt sie darauf, dass die Staaten im Angesicht der Globalisierung enger zusammenarbeiten, um gemeinsame Regeln für das internationale Wirtschaften zu finden.

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