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Bund-Länder-Gespräch vom 5. Januar

Neue Maßnahmen beschlossen

Der Corona-Virus soll bekämpft werden.
Deshalb werden die jetzt geltenden Einschränkungen verlängert.
Und es sollen noch mehr Einschränkungen dazu kommen.
Die Bundes-Kanzlerin Merkel und die Regierungs-Chefinnen und -Chefs von den Bundes-Ländern haben das beschlossen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht auf der Pressekonferenz zum Gespräch mit den Länderchefs zwischen Michael Müller, Berlins Regierender Bürgermeister, und Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident.
"Die Maßnahmen, die wir heute beschlossen haben, sind einschneidend", erklärte Kanzlerin Merkel nach den Bund-Länder-Beratungen. Foto: Bundesregierung/Denzel

Die Bundes-Kanzlerin Merkel und die Regierungs-Chefinnen und Regierungs-Chefs von den Bundes-Ländern haben beschlossen:

  • Die bis jetzt geltenden Einschränkungen werden verlängert.
  • Und es sollen noch mehr Einschränkungen dazu kommen.

Ziel ist, das sich weniger Menschen mit dem Corona-Virus anstecken sollen.
Damit die Gesundheits-Ämter wieder heraus bekommen können, wer sich von wem angesteckt hat.
Das können die Gesundheits-Ämter jetzt nicht.
Weil sich zu viele Menschen anstecken.

Der Chef von dem Robert-Koch-Institut hat gesagt:
Man weiß nach den Feiertagen nicht genau wie viele Menschen sich angesteckt haben.
Außerdem gibt es eine neue Corona-Virus Art.
Das nennt man auch Mutation.
Deshalb sind jetzt alle Experten etwas unsicher.

Mehr und neu Einschränkungen um das Corona-Virus zu bekämpfen

Die Bundes-Kanzlerin Merkel hat gesagt.
Einige Kranken-Häuser sind schon fast voll.
Das ganze Gesundheits-System darf nicht überlastet werden.
Deshalb wurden neue Regeln beschlossen.
Die bis jetzt geltenden Regeln werden bis zum 31. Januar verlängert.
Und es kommen neue Regeln dazu.

Die Menschen dürfen sich zu Hause nur mit ganz wenigen anderen Menschen treffen.
Das sind:

  • Die Menschen die im gleichen Haushalt leben.
  • 1 Mensch aus einem anderen Haushalt.

Die Bundes-Kanzlerin weiß, dass das schlimm ist.
Aber das Corona-Virus zwingt uns dazu.

Wenn sich in einem Land-Kreis viele Menschen anstecken gelten noch andere Regeln.
Das sind mehr als 200 neue Ansteckungen.
Innerhalb von 1 Woche bei 100.000 Einwohnern.
Das nennt man auch eine Inzidenz von 200.

Dann dürfen sich die Menschen nur noch 15 km um ihren Wohnort herum bewegen.
Oder sie haben einen guten Grund.
Zum Beispiel wenn der Arbeits-Platz weiter weg ist.
Dann dürfen sie auch weiter weg.
Aber man soll keine Freizeit-Ausflüge mehr machen.

Impfen gegen das Corona-Virus kann helfen

Eine Impfung kann helfen wieder ohne Einschränkungen leben zu können.
Deshalb wird jetzt noch mehr Impfstoff gekauft.
Den Kauf von dem Impfstoff macht Deutschland zusammen mit den anderen Ländern aus der EU.
Die EU ist die Europäische Union.
Es sollen nämlich auch in allen anderen Ländern die Menschen geimpft werden.
Insgesamt habe die EU-Länder Impfstoff bestellt für mehr Menschen als in der EU leben.

Neue Maßnahmen

Die Bundes-Kanzlerin hat zu den neuen Maßnahmen gesagt:

  • Die neuen Maßnahmen sind einschneidend.
  • Es wird weniger Kontakt-Möglichkeiten geben.
  • Die Bewegungs-Möglichkeiten können eingeschränkt werden.
  • Die Infektions-Ketten müssen wieder nach vollzogen werden können.
  • Die Infektions-Zahlen müssen deutlich herunter gehen.

Bund und Länder werden am 25. Januar 2021 über das weitere Vorgehen beraten.

Jetzige Maßnahmen werden verlängert und es kommen neue Maßnahmen dazu

Folgendes haben Bund und Länder beschlossen:

  • Die bestehenden Maßnahmen werden bis zum 31. Januar 2021 verlängert.


  • Die Menschen dürfen sich zu Hause nur mit ganz wenigen anderen Menschen treffen.
    Das sind: Die Menschen die im gleichen Haushalt leben. 1 Mensch aus einem anderen Haushalt


  • Betriebs-Kantinen werden geschlossen.
    Es dürfen aber Speisen und Getränken mitgegeben werden.
    Aber man darf nicht in der Kantine essen.


 

  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden gebeten Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen.


 

  • Wenn sich in einem Land-Kreis viele Menschen anstecken gelten noch andere Regeln.
    Das sind mehr als 200 neue Ansteckungen.
    Innerhalb von 1 Woche bei 100.000 Einwohnern.
    Das nennt man auch eine Inzidenz von 200.
    Dann dürfen sich die Menschen nur noch 15 km um ihren Wohnort herum bewegen.
    Oder sie haben einen guten Grund.
    Zum Beispiel wenn der Arbeits-Platz weiter weg ist.
    Dann dürfen sie auch weiter weg.
    Aber man soll keine Freizeit-Ausflüge mehr machen.


 

  • Alten- und Pflege-Heime müssen besonders geschützt werden.
    Bis die Impfungen durchgeführt sind.
    Deshalb sollen Besucher und Besucherinnen einen Schnelltests vorher machen.
    Das können aber viele Heime nicht.
    Deshalb sollen jetzt Freiwillige diese Schnelltests in den Heimen durch führen.
    Die Bundes-Agentur für Arbeit wird helfen Freiwillige zu finden.


 

  • Das Robert-Koch-Institut prüft Berichte über neue Virus-Arten.
    Die nennt man auch Mutationen.
    Die können andere Eigenschaften haben.
    Diese Mutationen sollen nicht nach Deutschland kommen.
    Deshalb wird die Bundes-Polizei die besonderen Einreise-Bestimmungen kontrollieren.


 

  • Die Bundes-Kanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs von den Ländern dachten das Impfen beginnt 2021.
    Aber die Impfungen haben schon früher begonnen.
    Nämlich schon ab dem 27. Dezember 2020.
    Die Hersteller von den Impfstoffen müssen den Bundes-Ländern genau sagen wann der Impfstoff fertig ist.
    Dann kann die Impfung gut und schnell ablaufen.
    Bis spätestens Mitte Februar soll es möglich sein alle Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflege-Einrichtungen zu impfen.


 

  • Kitas und Schulen sind ganz wichtig für die Bildung der Kinder.
    Und damit es auch gut klappt mit der Arbeit von den Eltern.
    Weil geschlossene Schulen und Kitas nicht gut ist für die Kinder.
    Besonders Kinder und Jugendliche brauchen den Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen.
    Trotzdem müssen die Maßnahmen auch in diesem Bereich bis Ende Januar verlängert werden.


 

  • Die Bund-Regierung will ein neues Gesetz beschließen.
    Damit Eltern ihre Kinder besser betreuen können.
    Dazu gibt es 10 zusätzlich Tage mit Kinder-Kranken-Geld im Jahr 2021.
    Für jedes Elternteil.
    Für Allein-Erziehende gibt es 20 zusätzliche Tage Kinder-Kranken-Geld. Der Anspruch soll auch für die  Betreuung der Kinder zu Hause gelten.
    Wenn die Schule oder der Kinder-Garten wegen Corona  geschlossen ist.
    Oder der Präsenz-Unterricht ausfällt.
    Präsenz-Unterricht ist der Unterricht in der Schule.


 

  • Durch die Einschränkungen haben viele Menschen finanzielle Verluste.
    Der Staat versucht diese durch Hilfs-Programme zu mildern.
    Ein Programm heißt: Überbrückungshilfe III.
    Es sollen Abschlags-Zahlungen möglich gemacht werden.
    Das ist eine Teil-Zahlung von der Gesamt-Summe an Geld.
    Die 1. richtige Auszahlung soll es bis Ende März 2021 geben.


  • Für Einreisen aus Risiko-Gebieten nach Deutschland gilt ab dem 11.Januar 2021:
    Man muss 10 Tage in Quarantäne.
    Wenn man nach 5 Tagen einen negativen Corona-Test hat kann die Quarantäne beendet werden.
    Es werden dazu noch besondere Regeln erlassen.
    ​​​​​​​Eine Regel soll ein Test bei der Einreise sein.

Die Bundes-Kanzlerin und die Regierungs-Chefinnen und Regierungs-Chefs der Länder werden sich am 25. Januar 2021 wieder treffen. Um zu beschließen was dann ab dem 1. Februar 2021 gelten soll.

Montag, 11. Januar 2021

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